Projekte 2017

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Im Workshopzyklus 2017 werden 8 Projekte zur Lösung sozialer Probleme von 13 Teilnehmenden bearbeitet. Aus den folgenden Ideen entstehen bis November 2017 Geschäftsmodelle:



PROJEKT NACK

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Die Diakonie Hessen hat in Nack (Landkreis Alzey-Worms) eine IMG_5556_300x300Liegenschaft geerbt, in der ein oder mehrere Angebote für die Menschen im Ort und der Region entstehen sollen. Das Team erarbeitet im INTRA Lab einen konkreten Vorschlag zur Nutzung. Bei einer Bürgerversammlung wurde der Wunsch der Anwohner deutlich, einen Treffpunkt zu haben, der ein Miteinander erleichtert. Ausgehen von diesen Erkenntnissen werden nun erste Angebote entwickelt.
Verantwortlich sind Rüdiger Ottinger und Karin Mettner von der Diakonie Hessen.


BLENDED LEARNINGIMG_5525_300x300
Stefan Rütten und Oliver Beier haben beobachtet, dass Fortbildungsprogramme in der Altenpflege oftmals an den Schulungsbedarfen der Teilnehmenden vorbeigehen. Sie wollen deshalb passgenaue Blended-Learning Programme erarbeiten, die Einrichtungen zielgerichtete und ihrem Bedarf entsprechende Weiterbildungsmodule bieten. Mitarbeitende können dann IMG_5531_300x300zeitlich unabhängig und selbstgesteuert ihr Wissen erweitern. Angedacht ist eine Kombination aus Selbstlernen, gemeinsamen Lernen, Live-Online-Seminaren, Webinaren und Präsenzschulung. Auch Lernkontrollen, Test- und Feedbackrunden sollen integriert werden.
Verantwortlich sind Stefan Rütten von der Akademie für Pflege- und Sozialberufe der Mission Leben und Oliver Beier Mission Leben – Im Alter gGmbH.

ZABL – ZENTRALE ANLAUFSTELLE FÜR BETREUUNGSLÖSUNGENIMG_5733_300x300

Zielgruppe sind Familien, die Betreuungsbedarf haben und deren Tätigkeit oder Lebensumstände mit gängigen Betreuungsangeboten für Kinder und Senioren zeitlich nicht vereinbar sind. Die damit verbundenen Probleme sollen auf zwei Wegen angegangen werden: Zum einen soll ein Konzept zur Randzeitenbetreuung für Kinder von 0 – 10 Jahren erarbeitet werden. Zum anderen soll über eine Vernetzung der bereits bestehenden Angebote (hier auch Angebote zur Angehörigenpflege, Seniorenpflege, Hausnotruf, Seniorenberatung) in Marburg die Unterstützung von Familien verbessert werden.

Verantwortlich ist Anna Schäfer von der DRK Schwesternschaft Marburg e.V..


INKLUSIVER FOODTRUCK2017-11-27-17.35.30_300x300

Das Projekt möchte völlig neue Begegnungs- und Kommunikationsmöglichkeiten für Menschen mit und ohne Behinderung ermöglichen, indem neue, inklusive Arbeitsplätze mit Marketing kombiniert werden. Ein stylisches Fahrzeug soll Speisen und Getränke auf Messen, Märkten, Open-Airs und ähnlichen Veranstaltungen anbieten. IMG_6975_300x300Als inklusiver Arbeitsplatz gibt dieser Foodtruck behinderten Menschen die Möglichkeit, außerhalb von Werkstätten einen anregenden Arbeitsplatz zu finden. Die Hemmschwelle in der Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung wird so herabgesetzt, und Menschen mit einer Behinderung werden als natürlicher Teil der Gesellschaft und als Leistungsbringer erlebt.

Verantwortlich sind Gehard Förthner und Patricia Feldmeier (Dienste für Menschen mit Behinderung) von der Diakonie Neuendettelsau.


KURS HALTEN MIT INTERIM MANAGEMENT IMG_5643_300x300

Vakanzen in Führungspositionen im Gesundheits- und Sozialwesen bestehen aufgrund von Einstellungsprozessen und dem Führungskräftemangel häufig über längere Zeiträume. Die Folge sind oftmals Schwierigkeiten bei der Führung des Unternehmens. IMG_7019_300x300Die Fröhlich Management GmbH hat bereits eine Lösung für dieses Problem gefunden: Interim Management. Diese Möglichkeit im Gesundheits- und Sozialwesen bekannt zu machen, zu organisieren und mittels einer Plattform zu etablieren ist das Ziel dieses Projekts. Organisationen und Interims Manager sollen über die Plattform vernetzt werden.

Verantwortlich sind Linda Sartor und Manuela Dabitsch von der Fröhlich Management GmbH.



BILDUNGSCOACH FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNGIMG_5418_300x300

Im Rahmen der Neuordnung des Bundesteilhabegesetzes soll die individuelle Entwicklung von Menschen mit Behinderung und/oder besonderem Förderbedarf vorangetrieben werden. Lebenslanges Lernen ist auch für Menschen mit Behinderung ein IMG_5425_300x300großes Thema. Wie und wo können sie sich qualifizieren oder wer vermittelt ihnen diese Schulungen? Wer hilft ihnen dabei sich im Fortbildungsdschungel zurecht zu finden? Ein Bildungscoach soll all diese Aufgaben übernehmen. Wie dies im Detail funktioniert wird in dem Projekt erarbeitet.

Verantwortlich sind Monika Kordula und Bettina Haller vom Liebenau Berufsbildungswerk gGmbH.


HANDWERKERBÖRSE IM SOHLIMG_5300_300x300

Die Arbeit im Altenzentrum Im Sohl hat gezeigt, dass sich viele Seniorinnen und Senioren mit der Beauftragung von Handwerkern überfordert fühlen. Für Mieterinnen und Mieter des Altenzentrums im Sohl sowie Seniorinnen und Senioren aus Ingelheim und Umgebung soll daher ein Pool von „Handwerkern“ gebildet werden, der bei Neueinzügen, Umzügen oder kleinen Renovierungsarbeiten unterstützt.

Verantwortlich ist Sabine Liebmann, Altenzentrum Im Sohl, Mission Leben – Im Alter gGmbH.


KULTUR-BUSIMG_5584_300x300 - Kopie

Erfahrungen aus der Arbeit im Jugendhilfeteam Südhessen zeigen: Jugendliche und junge Erwachsene, die nach Deutschland geflohen sind, halten sich in ihrer Freizeit oft in Gruppen an öffentlichen Plätzen auf. Es bestehen Hemmungen, vorhandene, an Räumlichkeiten gebundene Freizeit- und Beratungsangebote zu nutzen. Ziel des Projekts ist es, eine Kombination von Freizeitangeboten und Beratung zu entwickeln, die zu den Jugendlichen kommt. In einem Bus werden verschiedenste Materialien vorgehalten und Angebote gemacht, die auch für einheimische Jugendliche interessant sind. Neben der Beratung von geflüchteten Jugendlichen soll so auch der Kontakt zwischen einheimischen und geflüchteten Jugendlichen ermöglicht werden.

Verantwortlich ist Stefanie Ziemer, Jugendhilfeteam Südhessen, Mission Leben – Jugend- und Behindertenhilfe gGmbH.