Projekte 2018

INTRA Lab Teilnehmende 2018

Im Workshopzyklus 2018 werden 6 Projekte von 12 Teilnehmenden bearbeitet. Aus den folgenden Ideen entstehen bis November 2018 innovative Geschäftsmodelle zur Lösung sozialer Probleme und Bedarfe:


Anpfiff ins Leben: Vereinskonzept für alle Vereine

Sportvereinen fällt es zunehmend schwer ihre Mitgliederanzahl zu erhöhen bzw. Simone Bornüberhaupt konstant zu halten. Die Finanzierung der Vereine gerät ins Wanken. Der Verein Anpfiff ins Leben hat ein Konzept erarbeitet und umgesetzt, das die Attraktivität von Sportvereinen erhöht und eine nachhaltige Finanzierung sichern kann. Anpfiff ins Leben setzt dafür u.a. auf eine didaktische Ausbildung ihrer TrainerPhilipp Schmidt, die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen über den Sport hinaus und Sponsoring durch Unternehmen. Dieses erfolgreiche Konzept möchte Anpfiff ins Leben im nächsten Schritt an weitere Vereine herantragen, um deren Jugendarbeit zu verbessern und ihr nachhaltiges Fortbestehen zu sichern. So soll die Vereinslandschaft in Deutschland gestärkt werden.

Verantwortlich sind: Simone Born, Philipp Schmidt


 

DEGAM: Angebot für Ausländische Ärzte

Ausländische Ärzte, die in Deutschland praktizieren, haben spezielle Herausforderungen zu bewältigen. Neben der Integration haben auch ihre Patienten oft besondereMichaela Fischer Ansprüche an sie. Kultursensibilität spielt eine entscheidende Rolle. img_0826.jpgDie Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin – kurz DEGAM – möchte ein Angebot für genau diese Herausforderungen und Ansprüche erarbeiten. So soll die Arbeit von ausländischen Ärzten in Deutschland erleichtert werden, so dass diese sich wieder auf das Wichtigste konzentrieren können – das Wohl ihrer Patienten.

 Verantwortlich sind: Michaela Fischer, Philipp Leson


 

Mission Leben – Jugend- und Behindertenhilfe: Therapeutisches Reiten

Vielen Kindern und Jugendlichen fehlt ein Familienleben, das ihnen Sicherheit gibt und einen strukturierten Tagesablauf einschließt. Therapeutisches Reiten ist für diese Kinder IMG_0848nicht nur eine schöne, aktive Freizeitgestaltung. Es ist förderlich für die Persönlichkeitsentwicklung, motorischen Sandra GöppingerFähigkeiten und das Sozialverhalten der jungen Menschen. Die Mission Leben – Jugend- und Behindertenhilfe möchte deshalb ihr bisheriges Konzept vom therapeutischen Reiten erweitern, um einem breiteren Spektrum junger Menschen helfen zu können.

 Verantwortlich sind: Sandra Göppinger, Melinda Stanek


 

 Diakonie Limburg: Auf Rädern zum Essen

Die Mobilität nimmt mit zunehmendem Alter oft ab. Soziale Kontakte und der Caroline Glaabgesellschaftliche Anschluss der Betroffenen leiden. Die Diakonie Limburg möchte sich genau diesem Problem annehmen. Dafür soll das bekannte Konzept „Essen auf Michael LeifeldRädern“ umgekehrt werden. Nicht mehr das Essen wird zu den Menschen gebracht, sondern die Menschen zum Essen. So finden ältere Menschen mit Mobilitätsproblemen wieder gesellschaftlichen Anschluss und soziale Kontakte.

 

Verantwortlich sind: Caroline Glaab, Michael Leifeld


 

 Diakonie Hessen: Lebensbegleitendes Lernen

Lebenslanges Lernen ist inzwischen unerlässlich geworden. Fort- und Weiterbildungen Sonja Drieboldsind in den meisten Berufen im sozialen Bereich Alltag. Bisherige Bildungsangebote gehen aber noch wenig auf die Bedürfnisse der Lernenden ein. Die zeitliche Integration von Weiterbildungsangeboten im vollgepackten beruflichen und privaten Alltag ist ein herausfordernder Balanceakt. Stefan HofHinzukommt, dass die nachgefragten Inhalte von Weiterbildungen sich aufgrund von Gesetzesänderungen und neuen gesellschaftlichen Herausforderungen immer schneller wandeln. Die Diakonie Hessen möchte deshalb ein Lernkonzept entwickeln, dass zeitlich und inhaltlich flexibel auf die Bedarfe der Lernenden reagieren kann.

 Verantwortlich sind: Sonja Driebold, Stefan Hof


 

 Liebenau Berufbildungswerk: Angebot für Systemherausforderer

Sogenannte Systemherausforderer – junge Menschen, die Institutionen und Fachkräfte E. Kamala Mauererdurch ihr Verhalten an die Grenzen bringen – entziehen sich klassischen Betreuungsangeboten. Die klassischen Betreuungsangebote mit ihren Grenzen und Regeln Wolfgang Dreyerprovozieren möglicherweise genau dieses Verhalten. Das Liebenau Berufbildungswerk möchte genau hier ansetzen und ein Angebot entwickeln, das speziell auf die Bedürfnisse von Systemherausforderern ausgerichtet ist. So können diesen jungen Menschen wieder bessere Zukunftsperspektiven ermöglicht werden.

 Verantwortlich sind: E. Kamala Mauerer, Wolfgang Dreyer